Das Gold im Febru­ar: War­um Piet für die Bein­well-Wur­zel tief gegra­ben hat

Febru­ar

Stellt euch vor: Der Boden ist noch hart gefro­ren oder eine ein­zi­ge Mat­schwüs­te, die Vögel hal­ten noch weit­ge­hend die Klap­pe, und die meis­ten Men­schen kuscheln sich mit einer Tas­se Tee vor den Heiz­kör­per. Und was macht Piet? Unser gelern­ter Schrei­ner und Hans-dampf-in-allen-Gas­sen steht mit dem Spa­ten im Wald und gräbt. Nein, er ver­gräbt kei­ne Schät­ze. Er sucht sie. Genau­er gesagt: Er ist auf der Jagd nach der Bein­well-Wur­zel.

Ein alter Bekann­ter mit ver­bor­ge­nen Kräf­ten

Bein­well ist in der Wild­nis-Apo­the­ke eine ech­te Instanz. Der Name ist hier Pro­gramm: „Bein“ stand im Alt­hoch­deut­schen für Kno­chen – und „well“ kommt von „wal­len“, was so viel wie zusam­men­wach­sen bedeu­tet. Wenn es in den Kno­chen knackt oder die Gelen­ke nach einer har­ten Tour in Schwe­den meckern, ist der Bein­well zur Stel­le.

Pflan­zen­por­trät: So erkennst du den Bein­well

Damit ihr nicht plan­los im Schlamm sto­chert, hier ein klei­ner Steck­brief für euren nächs­ten Streif­zug. Pro-Tipp vom Pro­fi: Im Febru­ar sieht man von der Pflan­ze oben­rum fast nichts. Wer schlau ist, sucht sich die Pflan­ze im Som­mer, wenn sie blüht, und merkt sich den Stand­ort ganz genau!

  • Stand­ort: Er liebt es feucht und nähr­stoff­reich. Sucht an Bach­ufern, feuch­ten Wald­rän­dern oder auf Gra­ben­kan­ten.
  • Blät­ter: Groß, lan­zen­för­mig und – ganz wich­tig – rau behaart. Wenn ihr drü­ber­streicht, fühlt es sich fast wie Schmir­gel­pa­pier an.
  • Blü­ten: Von Mai bis August hän­gen sie in Glo­cken­form her­ab, meist vio­lett oder schmut­zig-weiß.
  • Die Wur­zel: Außen fast schwarz, innen hell und schlei­mig-kleb­rig. Das ist das „flüs­si­ge Pflas­ter“ der Natur.
Die Beinwell-Pflanze in der Natur
So sieht der Bein­well aus – ach­te beson­ders auf die rau­en Blät­ter!

Piet in Action: Was wird das, wenn’s fer­tig ist?

Piet kann ja bekannt­lich nicht still­sit­zen. Wäh­rend Ratz tie­fen­ent­spannt mit sei­ner Hün­din das Feu­er bewacht und Bas­ti im Hin­ter­grund schon wie­der die Logis­tik für die nächs­ten Wild­nis­kur­se per­fek­tio­niert, hat Piet im Febru­ar die Schau­fel geschwun­gen. Die Wur­zeln, die er aus dem Boden geholt hat, sind voll­ge­packt mit Allan­to­in. Das ist der Stoff, der die Zell­re­ge­ne­ra­ti­on ankur­belt.

Aber was genau zim­mert Piet dar­aus in sei­ner Out­door-Werk­statt? Wird es eine Tink­tur? Eine Sal­be? Oder gar ein magi­sches Gebräu, das müde Wan­der­fü­ße wie­der zum Tan­zen bringt? Wir ver­ra­ten es euch noch nicht ganz… Nur so viel: Piet hat die Kame­ra mit­lau­fen las­sen. In unse­rem kom­men­den Video zeigt er euch Schritt für Schritt, wie er die schlam­mi­ge Wur­zel in ein unver­zicht­ba­res Bush­craft-Heil­mit­tel ver­wan­delt.

Das Team hin­ter dem Aben­teu­er

  • Ratz, unser Sil­ber­rü­cken, sorgt für die kuli­na­ri­sche See­le am Feu­er.
  • Bas­ti hält die Trup­pe zusam­men, selbst wenn die Wild­nis mal zurück­beißt.
  • Ant­je fin­det das Ess­ba­re, bevor es über­haupt aus dem Boden guckt.
  • Mer­lin über­legt gera­de, ob er eher in Piets Holz­werk­statt oder in Ant­jes Kräu­ter­kü­che lan­den möch­te.
  • Und Piet? Der gräbt eben Wur­zeln aus, wäh­rend ande­re noch Win­ter­schlaf hal­ten.

Habt ihr schon mal mit Bein­well gear­bei­tet oder habt ihr eine ande­re „Geheim­waf­fe“ in eurem Ruck­sack, wenn die Glie­der schmer­zen? Schreibt es uns in die Kom­men­ta­re! Wir sind gespannt auf eure Geschich­ten vom Trail.

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Ste­fan Schwa­be