Sur­vi­val­camp im Ahrtal

7. und 8. März

Echt was für Leu­te, die es wis­sen wol­len. In der Nacht von Frei­tag auf Sams­tag war es so kalt, dass wir mor­gens Rau­reif auf den Schlaf­sack­ka­pu­zen hat­ten. Wobei… Kapu­zen auf dem Schlaf­sack hat­ten nicht alle der Teil­neh­mer.

Aus­rüs­tung: Was muss in den Ruck­sack?

Was uns am Sonn­tag­mor­gen direkt zum The­ma Aus­rüs­tung brach­te: was muss alles in den Ruck­sack, wie schwer darf er und wie muss er gewichts­mä­ßig ver­teilt sein? Ratz, der Gui­de und erfah­re­ne Out­door­pro­fi, hat gefühlt den gan­zen Haus­halt auf­ge­baut um zu erklä­ren, was wirk­lich not­wen­dig und nütz­lich ist.

Ratz erklärt die Outdoor-Ausrüstung
Ratz zeigt, was wirk­lich in den Ruck­sack gehört.

Ratz hat schon viel Zeit am Stück drau­ßen ver­bracht, hat er uns erzählt. So ganz auf sich allein gestellt, nur mit sei­ner Hun­de­freun­din an der Sei­te. Und natür­lich hat er einen Schlaf­sack mit Kapu­ze. War­um? Weil der Kopf zuerst aus­kühlt, wenn die Tem­pe­ra­tu­ren in der Nacht run­ter­ge­hen. Also: der Schnäpp­chen­kauf im Dis­coun­ter mag für laue Som­mer­näch­te rei­chen, aber wenn man kein Auto hat, in das man sich in einer kal­ten März­nacht flüch­ten kann, soll­te man bei der Wahl des Equip­ments auf­pas­sen.

Feu­er machen und Was­ser fil­tern

Feu­er­ma­chen war auch dran – mit ver­schie­de­nen Auf­bau­ten des Hol­zes. Wir wis­sen jetzt: jede für sich funk­tio­niert, es hat aber ein biss­chen mit den Wind­be­din­gun­gen und den per­sön­li­chen Vor­lie­ben zu tun, ob man sich für die Pyra­mi­de oder den Sta­pel ent­schei­det.

Verschiedene Aufbauten für das Lagerfeuer
Ob Pyra­mi­de oder Sta­pel – der Auf­bau hängt vom Wind ab.

Für die Green­horns: Äste mit Blät­tern dran sind frisch – die bren­nen nicht!

Piet hat uns in die Kunst des Was­ser­fil­terns ein­ge­führt. Meh­re­re Schich­ten von allem, was Was­ser durch­lässt.

Mehrschichtiger Wasserfilter
Piet erklärt die Schich­ten für sau­be­res Trink­was­ser.

Im Grun­de ist es das. Aber ein sta­bi­ler Magen ist da immer noch der bes­te Schutz. Aller­dings nicht, wenn irgend­wel­ches ABC-Gedöns in Luft und Was­ser unter­wegs ist. Dann funk­tio­niert nicht mal gesam­mel­tes Regen­was­ser. Ers­te Hil­fe gab es auch – falls der Was­ser­fil­ter nicht funk­tio­niert, mein­te Piet.

Sau­na­zelt und Lager­feu­er-Kaf­fee

Und am Abend ein Sau­na­zelt. Das war der Ham­mer! Ein biss­chen Glam­ping mit­ten im Busch. Die Zel­te der Fir­ma Bast sind bezahl­bar und echt zu emp­feh­len. Mit rich­ti­gen Minus­gra­den und dann noch Schnee müs­sen wir das unbe­dingt wie­der­ho­len.

Saunazelt am Abend

Noch ein Wort zur Camp­kü­che: dass Kaf­fee so unfass­bar gut schme­cken kann! Ist es das Rauch­aro­ma von der Feu­er­stel­le? Die fri­sche Luft drum­rum? Oder die super­coo­le Mann­schaft die sich hier von Sams­tag auf Sonn­tag zusam­men­ge­fun­den hat?

Fazit der Teil­neh­mer

  • Swet­la­na möch­te das Gan­ze für eine län­ge­re Zeit wie­der­ho­len, ihr Part­ner auch, aber lie­ber im Som­mer.
  • Ste­ven fand, die Sur­viv­ler hät­ten noch ein biss­chen här­ter ran­ge­nom­men wer­den kön­nen – aber er ist bun­des­wehr­mä­ßig vor­be­las­tet… und Chris­ti­an kommt auch wie­der, will dann aber auch mal Bogen­schie­ßen aus­pro­bie­ren.

Am Ende: alle über­mü­det, alle hap­py. Und alle haben was gelernt. Schön wars im Ahrtal.

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Ste­fan Schwa­be